Jörg Juraschek – Vocals & Bass

Live in Bochum, 2010

Name: Jörg Juraschek
Instrument: Vocals & Bass
Geburtsort: Düsseldorf

Weitere Infos: Die Platte, die mein Leben beeinflußte war sicherlich die Scheibe “Desolation Boulevard” von Sweet. Vorher hörte ich nur Schlagermusik und war Messdiener. Von da an wollte ich nur noch harten Sound hören und erst recht spät (im Alter von 14) fing ich mit Thomas Klein und Lothar Wieners an, im Keller meiner Eltern “Krach zu machen”. Erster Coversong: Night of the Demon von “Demon”. Ich spielte (na ja spielen konnte man das nicht nennen) noch Gitarre und Thomas auch.

Der Lothar spielte Schlagzeug. Da die anderen keinen Bock auf Gesang hatten hab ich`s einfach gemacht. War wohl O.K. so. Später sagte uns ein Kumpel, der schon längere Zeit Banderfahrung hatte, daß in unserer Band ein Bass fehlen würde. Naiv wie wir waren sagten wir Ihm, er würde doch spinnen. Kurze Zeit später merkten wir aber, das im Sound untenrum irgend etwas fehlte AH!!! der Bass. Da wieder keiner der anderen Bass spielen wollte übernahm ich auch diesen Job – und meine Berufung war geboren. Ich merkte sofort, das mir das Bass spielen und singen lag. Meine Eltern und die Nachbarn waren trotzdem immer noch genervt von unserem Sound. Vor allem der Freund meiner Schwester meinte Ahnung zu haben und sagte, daß bei den Soli irgendwie alles ein bißchen schief klang. Der Schweinehund dachten wir. Als wir irgendwann mal später diese Aufnahmen hörten grauste es uns.

Er hatte wohl recht. Dann wurden wir quasi aus dem Keller meiner Eltern geworfen und landeten auf der kultigen Ronsdorferstrasse. Dort probten auch bereits Warlock, Stormwind und später Assassin usw. Hier gings dann eigentlich recht schnell los mit Warrant als Trio und wir nahmen ein Hilfsdemo mit dem Sänger von Stormwind auf. Dieses brachte uns schnell Aufmerksamkeit bei 3 Plattenlabels wobei der Karl Walterbach von Noise am schnellsten reagierte und uns in der Düsseldorfer Altstadt besuchte, wo wir immer abhingen. Wir machten eigentlich sofort den Deal perfekt was wohl nicht ganz so geschickt war aber was solls. Lustig wars trotzdem. Nach der ersten Scheibe “First Strike” stieg dann Oliver May bei uns ein und brachte nochmals frischen Wind mit in die Band. Wir nahmen “The Enforcer” auf und das Unheil nahm seinen Lauf …

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